Heureka – Ein neuer Personalberater! Fluch oder Segen?

Fragezeichen

Brauchen wir wirklich einen weiteren Personalberater? Ja, das dachte auch ich in dem Moment, wo ich mit dem Gedanken spielte mich selbständig zu machen. Warum ich es dann doch tat?

Der Bedarf an hochqualifiziertem Personal ist trotz einer Armada an Mitbewerbern vor allem im Engineering, Elektronik- und IT-Bereich weiterhin groß und unerfüllt.

Engineers still wanted – War for Talents!

Allein ein Blick auf die Teconomy 2019 der Technischen Universität Wien, eine DER Firmenmessen des Jahres, wie immer ausgebucht bis auf den letzten Standplatz bestätigt, dass das Buhlen um Techniker unverändert ist. Längst bewerben sich Unternehmen bei Bewerbern und nicht mehr umgekehrt.

Vergleicht man diese Grundmeinung mit der aktuellen Bildungsbedarfsanalyse 2019, welche alle zwei Jahre im Auftrag der WKO erstellt wird, wird dies vor allem am Beispiel der Technischen Universitäten eindrucksvoll untermauert.

Es fehlen 12.400 Techniker/innen!

… Rund 60% der Unternehmen beschäftigen derzeit Absolventen von Universitäten […]  21% der Betriebe erwarten in den nächsten 3-5 Jahren mehr Absolventen aus dieser Bildungsschiene. Speziell in der Sparte Industrie ist die Nachfrage besonders hoch (35%).“ (Bildungsbedarfsanalayse 2019, WKO: 30, ff)

Aber zurück zur Einstiegsfrage – Benötigen wir einen neuen Personalberater?

Seit mittlerweile 20 Jahren bin ich auf die Suche und Auswahl von Fach- und Führungskräften spezialisiert und habe mich dabei auf Positionen im Bereich Engineering/Elektronik fokussiert.

In dieser Zeit lernt man in Personaldienstleistungsunternehmen unterschiedliche Prozessstrukturen kennen, welche vor allem im Konzernumfeld im Wesentlichen immer darauf hinauslaufen, primär den eigenen Unternehmenserfolg im Fokus zu halten.

Mein Zugang – Erfahrung, Fleiß und Leidenschaft 

Dies ist nicht immer im Sinne der Dienstleistungsqualität und vor allem nicht meiner Passion. Seit vielen Jahren begleitet mich eine Leidenschaft zu diesem Handwerk. Ja, für mich ist es ein Handwerk die Kundenanforderungen und Bewerberbedürfnisse richtig zu verstehen, um ein bestmögliches Matching durchführen zu können. Dies erlernt man nicht alleine durch eine universitäre Ausbildung sondern vor allem durch Erfahrung.

Nur wem es gelingt bei hochqualifizierten Technikern nicht nur fachliche, sondern vor allem auch die persönlichen Beweggründe zu verstehen, wird ein erfolgreiches Matching für alle Betroffenen durchführen können.

Zuletzt habe ich diesen Zugang bei wenigen Mitbewerbern erkennen können weshalb ich der Meinung bin, dass ein neuer Personalberater durchaus am Markt seine Berechtigung hat.

Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on facebook
Facebook
Share on xing
XING
Share on pinterest
Pinterest